Forschungsschwerpunkt
Bioenergie
an
der Universität Kassel
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Aufgrund
der Endlichkeit der fossilen Rohstoffe und der
Notwendigkeit, CO2neutrale
Energieträger zur Linderung des
Treibhauseffektes verstärkt einzusetzen, werden nachwachsende
Rohstoffe als eine
der wichtigsten Ressourcen angesehen. Bis zum Jahr 2020
könnten 10% an Strom,
Wärme und Kraftstoffe für PKW aus Biomasse gedeckt
werden. Die Potentiale an
Biomasse in der Land-, Forst-, und Abfallwirtschaft sind bis heute kaum
genutzt. Dabei gibt es überzeugende Argumente für den
umfassenden Ausbau:
Die
Nutzung der Nachwachsenden Rohstoffe...
.....
entlastet die Umwelt,
.....
schafft Arbeitsplätze,
..... stärkt die
Regionale
Entwicklung!
Der Forschungsschwerpunkt
Bioenergie an der Universität
Kassel erarbeitet durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
Antworten auf diese
zentralen Zukunftsaufgaben im Umweltbereich.
Die
Universität Kassel bietet durch ein unverkennbares
Umwelt-Profil ausgezeichnete
Voraussetzungen für diesen Forschungsschwerpunkt.
Die
guten Bedingungen für den
Forschungsschwerpunkt Bioenergie begründen sich darin, dass
die zentralen
Kompetenzfelder
•
Ökologische Agrarwissenschaften
•
Umweltsystemtechnik
•
Umweltpsychologie
•
Maschinenbau im Bereich
Erneuerbare Energien
•
Ökologische Stadt- und
Regionalplanung
•
Umweltrecht
•
Elektrotechnik im Bereich
Erneuerbare Energien
•
Umweltbezogene Bauingenierwesen
•
Ökologische Humanwissenschaften
an
diesem Hochschulstandort vertreten sind. Durch die
interdisziplinäre Zusammenarbeit von 26 Fachgebieten
können im besonderen
Fragestellungen an den Schnittstellen der einzelnen Disziplinen
betrachtet
werden.
Neben
Forschungsprojekten wurde in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium
für
Umwelt, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (HMULV) eine
Zukunftskonferenz
durchgeführt. Eine Tagung im Rahmen einer wissenschaftlichen
Tagungsreihe mit
der DBU ist ebenfalls geplant. Außerdem ist der
Forschungsschwerpunkt wichtiger
Partner der nordhessischen Akteure im Bereich Bioenergie.
Im
Forschungsschwerpunkt
Bioenergie der
Universität Kassel werden unter anderem die
folgenden Fragestellungen behandelt:
•
Welche
rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Instrumente und
Rahmenbedingungen sind bei einer Zunahme des Anbaus Nachwachsender
Rohstoffe zu
berücksichtigen?
•
Wie gelingt es,
für den umfassenden Anbau eine weitreichende Akzeptanz bei den
unterschiedlichen Akteuren und Zielgruppen zu erreichen?
•
Wie lässt sich
ein umfassender Anbau Nachwachsender Rohstoffe mit einer nachhaltigen
Regionalentwicklung in Einklang bringen?
•
Welche
Vorrausetzungen und Chancen besitzen ökologischer und
konventioneller Anbau
Nachwachsender Rohstoffe?
•
Welche Arten
neuer Energiepflanzen können für die Produktion
genutzt werden?
•
Welche
Auswirkungen ergeben sich bezüglich der
Agrarbiodiversität und der Veränderung
der Kulturlandschaft?
•
Wie kann mit der
Konkurrenz zwischen Energie- und Nahrungsmittelerzeugung umgegangen
werden?
•
Welche Potentiale
für die technische Abwärmenutzung stehen zur
Verfügung?
•
Wie kann eine
erfolgreiche Systemintegration der bereitgestellten Energien
für dezentrale und
überregionale Versorgungsstrukturen erfolgen?
•
Wie werden die
anfallende Logistikprobleme gelöst?
•
Welche
unterschiedlichen Verwertungsoptionen (wie z.B. Biogas und -treibstoff)
können
in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen entwickelt werden?
Der Forschungsschwerpunkt
Bioenergie an der Universität Kassel besteht aus
folgenden Fachbereichen:
Weitere
Informationen über den Forschungsschwerpunkt
Bioenergie:
Bioenergie
Universität Kassel
Aktueller
Flyer Forschungsschwerpunkt Bioenergie (pdf)
Kontakt
Prof.
Michael Wachendorf
Fachgebiet
Gründlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe
Steinstraße
19
37213
Witzenhausen
Rachels
Michels
Koordination
des Forschungsschwerpunktes Bioenergie
Mönchebergstr. 19b
34109
Kassel
Tel.:
0561-804-2249
Fax: 0561-804-2226
Email: lumwelt
at uni-kassel.de
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